#twanalog im Unterricht: die Idee

Twitter leer

Die Idee ist eigentlich recht simpel: statt langweilige Überschriften zu verfassen, bekommen die Schüler die Aufgabe, Tweets zu schreiben.

Hintergrund:
Die Fachleiterwoche ist wie ein geschützter Raum, in dem man mehr oder weniger frei all seine wilden Ideen ausleben darf. Uns ist nun die Aufgabe zugefallen, eine Doppelstunde über Balladen zu planen. Thema ist der Zauberlehrling.
Da die Schüler (7. Klasse) den Inhalt genau erfassen, aber vor allem auch die Gefühle des Lehrlings reflektieren sollen, erschien uns die Idee kurzer knackiger Tweets sehr verlockend.
Die Aufgabe wird sein, die Ballade selbstständig (in Gruppenarbeit) in logische Sinnabschnitte zu teilen und anschließend zu jedem Abschnitt einen Tweet aus Sicht des Zauberlehrlings zu verfassen.
Ich bin sehr gespannt, ob die Schüler überhaupt schon einmal Berührungspunkte mit Twitter hatten und inwieweit der Versuch, es etwas moderner zu gestalten, bei den Schülern greift. Jedenfalls finde ich die zu füllenden Tweets ansprechender als einfache Überschriften. Aber es bleibt abzuwarten, ob die Schüler das auch so sehen!

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7 Gedanken zu „#twanalog im Unterricht: die Idee

  1. Die Idee ist super! Überlegt euch aber vorher, wie ihr mit den sprachlichen Entgleisungen umgehen wollt. Falsch sind die nämlich nicht, aber angemessen für den Deutschunterricht auch nicht. Das finde ich persönlich immer schwierig. Viel Erfolg und Spaß!

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  2. Sehr cool! Das kommt bestimmt gut an. 🙂
    Nur, ob 7Klässler wirklich was mit Twitter anfangen können… ich hätte es vermutlich einfach auf Facebook-Posts umgemodelt, damit kennen die sich auf jeden Fall aus. :mrgreen:
    Bin auf den Bericht gespannt!

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    1. Das ginge natürlich auch. Aber bei Twitter ist es eher gegeben, dass sie kurz und prägnant formulieren müssen. Sie müssen schlussendlich ja auch nur mal davon gehört haben und wissen, dass man da kurze Statusnachrichten schreibt. Ob das jetzt wirklich 140 Zeichen sind oder Hashtags genutzt werden, ist egal.

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  3. Die Idee ist cool. Ich will gar nicht meckern, das machen Lehrer viel zu gerne.

    Aber ich hätte eine Alternatividee: Hast du mal überlegt, ob die Lerner daraus auch eine Snapchat-Geschichte machen könnten. Das wäre auch spannend. Da käme Sprache und Bild „zusammen“. Und andere könnten sich das anschauen.

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    1. Spannend wäre das sicherlich, aber bei uns nicht umsetzbar.
      Wir sind fünf Referendare, die sich eine Doppelstunde teilen und mein Tweet-Teil bettet sich da ein. In diesem Sinne soll es vor allem erstmal eine motivierende Wirkung haben und mir einen Ansatzpunkt geben, wie Schüler mit sowas umzugehen wissen. Dazu kommt, dass wir die Klasse nicht kennen und die technischen Voraussetzungen nicht abschätzen können. Und unser Fachleiter ist tatsächlich noch Typ: Arbeitsblatt im Copyshop kopieren und mit Overheadprojektor und CD arbeiten. Ist ja nicht verwerflich, aber technisch ist er definitiv nicht auf dem neusten Stand und da finde ich es besonders schwierig, das dann in solch einer Klasse umzusetzen, die wir wie gesagt nicht kennen und auch nie wieder sehen. Würde auch bedeuten, dass alles, was nicht geschafft wird in der Stunde, nicht nochmal aufgegriffen werden würde, weil zu modern 😉
      ABER: ich nehme die Idee mit! (Und: ich muss mich erstmal selbst mit Snapchat auseinandersetzen :D)

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