Blog und Twitter im Unterricht (3)

Seit dem letzten Blogeintrag hat sich auf dem Schülerblog einiges getan. Und auch Twitter wurde inzwischen vermehrt genutzt.
Wer gerne selbst einen Blick auf die Arbeiten werfen möchte, kann das hier tun:
wedekindprojekt .wordpress .com
(Ich rufe auch hier gerne nochmal dazu auf, auch selbst zu kommentieren. Vielleicht spornt das die Schüler ja mal etwas an!)

Am ergiebigsten ist das Thema zum Schulvergleich vom 14.05.2016.
Nicht nur der Ursprungstext ist den Schülern sehr gelungen. Auch die entstanden Kommentare zeigen, dass sich auch einige Schüler mit den heutigen Problemen des Schulsystems befassen. Leider beschränkt sich die dort geführte Diskussion auf gerade mal drei Schüler des Kurses, aber immerhin die scheinen sich wirklich Gedanken zu machen.
Somit spiegelt der Blog auch die Mitarbeit aus dem Unterricht wieder. Anders als erhofft, melden sich die anderen Schüler, die bereits im Unterricht eher still sind, auch hier nicht zu Wort.
Die anderen Beiträge haben bisher kaum Resonanz erfahren, was sehr schade ist. Den SuS ist eigentlich bekannt, dass sie mindestens zwei Kommentare verfassen sollen, doch so wirklich scheint das nicht zu interessieren.
Aufgrund der geringen Zeit fehlt die Einbindung der Erarbeitungen in den Unterricht. Der eigentliche Unterricht und der Blog laufen parallel, aber eine wirkliche Verknüpfung fehlt. Das muss das nächste Mal anders laufen und im Unterricht müssen Rückbezüge auf die Schülerprodukte hergestellt werden. Eventuell müssen die Arbeiten so strukturiert werden, dass das Schülerprodukt als Basis für die nächste Unterrichtseinheit dient. Im Moment dient der Unterricht immer als Basis für das Schülerprodukt, sodass quasi ein Themenbereich abgeschlossen wird und dann dazu die Beiträge erstellt werden.

Die Ergebnisse von Twitter sind auch auf dem Blog zu finden. Hier gab es einige gute Tweets, aber auch das Angebot nutzen die Schüler eher selten. Daheim denken sie nicht daran und im Unterricht fehlt leider oft die Zeit, eine kurze Twitterphase einzubauen. Manchmal gelingt es, die Schüler so zu animieren, dass sie kurz vor der Stunde oder in der Pause zwischen den Stunden mal etwas twittern.
Anders als die Blogbeiträge, werden die Tweets durchaus in den Unterricht einbezogen. Als Zusammenfassung oder zuletzt auch als Einstieg in einen Themenbereich. Dabei ist man allerdings darauf angewiesen, dass die Schüler auch nutzbare Tweets verfassen.

So oder so – es ist ein spannendes Experiment, mit Vor- und Nachteilen. Aber genau die gilt es herauszuarbeiten, um es das nächste Mal vielleicht etwas besser zu machen.

 

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