Unterrichtsreihe Lyrik

So wirklich begeistert bin ich ja nicht, dass ich Lyrik behandeln soll. Schon in der Schule habe ich meist nur schwer Zugänge zu den verschiedenen Gedichten gefunden. Das lag aber auch daran, dass es oft nicht in einen größeren Kontext eingebettet war. Das möchte ich nun gerne ändern.
Deshalb will ich in der Oberstufe eine Reihe zu Kriegslyrik machen.
Dabei soll es sowohl um Krieg als auch um das Gefühl des vertrieben Werdens gehen. Heimatlosigkeit, Verlustangst, Hoffnung etc.

Die Suche nach passenden Gedichten ist allerdings gar nicht so einfach. Daher bin ich auf eure Hilfe angewiesen!
Welche Gedichte kennt ihr, die in diese Reihe passen würden? Oder gibt es gelungene Sammlungen zu diesem Thema?
Ziel ist es, möglichst sämtliche Epochen abzudecken.

Bisher sind mir folgende Gedichte über den Weg gelaufen:

„Tränen des Vaterlandes“ (1636) von Gryphius

„Der Schläfer im Tal“ von Rimbaud

„An die Nachgeborenen“ (1934-38) von Brecht

„Emigranten-Monolog“ (1945) von Mascha Kaléko

„Inventur“ (1947) von Günter Eich

„Hiroshima“ (1957) von Marie Luise Kaschnitz

„Unser schönes Maschinengewehr“ von Hans-Peter Kraus

„Heimatlos“ von Max Hermann Neisse

 

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3 Gedanken zu „Unterrichtsreihe Lyrik

  1. Ach, ich mag Lyrik! So viele Möglichkeiten!
    In der Oberstufe habe ich mit dem Kurs einige der Gedichte behandelt, die du schon genannt hast. Wahnsinnig eindrucksvoll finde ich in diesem Zusammenhang die „Todesfuge“ von Celan. Viele starke sprachliche Bilder, die den Zugang leichter machen.
    Sollte das in deine Planung passen, hör dir mal die Version an, in der er das selbst vorliest.

    Gefällt 3 Personen

  2. Ich kann mich noch gut an das Gedicht „Der Krieg“ von Georg Heym erinnern. Das haben wir allerdings in der 10. Klasse im Kontext des Expressionismus behandelt.
    Aus Schülersicht fand ich es übrigens immer gut, wenn der Lehrer/die Lehrerin die Gedichte vorgelesen und natürlich entsprechend betont hat. Gerade deshalb ist mir auch das o.g. Gedicht in Erinnerung geblieben, weil unser Lehrer das mit einer solch einzigartigen Stimme vorgetragen hat, dass ich davon noch heute eine Gänsehaut bekomme.

    Gefällt 1 Person

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