Vom Schuljahrsstart

Mein Kopf ist wie leergefegt. Seit Tagen möchte ich hier eigentlich etwas schreiben, aber ich komme nicht dazu. Oder mir fällt nichts ein.

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ein Schuljahresbeginn so kräftezehrend sein kann. Als Schüler habe ich ihn auch nie so empfunden.
Jetzt muss sich der Körper wieder an das frühe Aufstehen und Pendeln, die Stimme an ihren tagtäglichen Einsatz gewöhnen. Unterricht will vorbereitet werden und ganz nebenbei wird einem klar, was genau es heißt, komplett für eine Klasse verantwortlich zu sein. Fehltage, Entschuldigungen, Notenvergabe (und das möglichst transparent)…

12 Stunden klingen für erfahrene Lehrer sicher nicht nach viel Unterricht. Für mich bedeuten sie, für drei verschiedene Klassen komplett (!) alleine verantwortlich zu sein. Sicher ist es auch mal schön, die Zügel nicht aus der Hand geben zu müssen. Aber es ist ärgerlich, wenn das zum Schuljahresende eigentlich etwas anders besprochen wurde.
(Zumal laut Ausbildungsverordnung eigentlich ganz andere Zahlen vorgesehen sind…)
Jedenfalls fühlte es sich an, wie ins kalte Wasser gestoßen zu werden und dann erstmal schwimmen zu müssen, um nicht unterzugehen.
Gut, wenn einem erfahrene Kollegen hin und wieder einen Rettungsring zuwerfen 🙂

 

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