Schulanfang

Unheimlich anstrengend, wahnsinnig aufregend, oft sehr langweilig, manchmal sehr überfordernd – so empfand ich den Schuljahresbeginn.
Dienstberatungen, Konferenzen, Fachschaftssitzungen und Termine, Termine, Termine.
Da kollidierte mein persönliches „Ich plane nichts mehr weit im Voraus, es kommt eh anders, als man denkt“ mit „Und in der letzten Schulwoche machen wir Mittwoch einen Wandertag. Wer nächstes Jahr Klassenfahrten machen will, muss sich bis Oktober drum kümmern“.
Nächstes Jahr? 2018/2019? Was weiß ich denn schon, was da ist?!
Natürlich ist es jetzt bei mir noch einmal eine ganz andere Situation, da ich ja mein Referendariat nächstes Jahr vor Schuljahresende abschließe und dann keine Ahnung habe, wo ich hinkomme. Nach der Vorbereitungswoche fühlte ich mich daher so erschlagen von all den alten und neuen Eindrücken, dass ich nochmal ne Woche Ferien gebraucht hätte.

Und dennoch: ohne Planung geht es nicht.
Ich bin momentan sehr froh, dass ich für meinen Deutschkurs relativ detailliert geplant habe, sodass die Unterrichtsvorbereitung da noch relativ leicht von der Hand geht.
In den anderen Klassen war die Planung nicht ganz so ausführlich, aber bisher raubt auch das noch nicht allzu viel Zeit.
Von Entspannung kann man allerdings trotzdem nicht reden, denn nächste Woche stehen gleich zwei Unterrichtsbesuche an. Beide Fachleiter kommen vorbei und schauen sich an, wie ich mich so schlage.

In Französisch ist es diesmal eine ganz besondere Situation: es werden zwei Stunden in zwei verschiedenen Klassen hospitiert, wobei die Stunden jeweils Teil einer Doppelstunde sind. Das bedeutet in der Planung einen nervigen Mehraufwand.
Andererseits versuche ich, es positiv zu sehen: somit habe ich wenigstens etwas Übung für die Lehrprobe, die auch nur 45 Minuten dauern wird.

In Deutsch wird der Unterrichtsbesuch und auch die Lehrprobe im Kurs stattfinden. Davor habe ich jede Menge Respekt, da der Unterricht absolut nicht vergleichbar ist mit dem, was man sonst so in der Sekundarstufe I macht. Aber auch das wird schon irgendwie werden. Auch wenn es für mich eine größere Herausforderung wird, als ich zunächst dachte.

Nur an meinen eigenen Rat aus meinem letzten Beitrag konnte ich mich selbst leider nicht halten und bin direkt mit Erkältung und angeschlagener Stimme in das Jahr gestartet. Dank Panthenol, GeloRevoice, Ipalat und viel Salbeitee geht es inzwischen jedoch wieder – muss ja auch!

Frau Lotta ist wieder voll drin im Schultrott.

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